Erwin Neumann geht in den verdienten Ruhestand

“Lebbe geht weider”

Dieses Zitat des Frankfurter Kneipiers, Spielers und Trainers von Eintracht Frankfurt sowie Philosophen Dragoslav Stepanovic paßt auch sehr gut zu unserem geschätzten ehemaligen Kollegen Erwin Neumann. Der gebürtige Hesse ist nicht nur Fan von Eintracht Frankfurt, er hat in seinem Leben mehrfach bewiesen, daß das Leben in der Tat immer weitergeht.

Schon früh war dabei zu erkennen, daß Erwin Neumann zwar das Rad nicht mehr erfinden würde, sich sein Wirken und Sein jedoch stark um die Themen Reifen, Felge und Rad drehen würde. Er absolvierte eine Ausbildung zum Elektromechaniker bei einer Firma aus der Meß-und Auswuchttechnik. Sehr schnell war Erwin Neumann von den hochkomplexen Vorgängen innerhalb des sich drehenden Rades fasziniert.

Wer ihn kennt, weiß, daß er sich in Themen, die ihn faszinieren, regelrecht verbeißen kann. Und die Meß- und Prüfverfahren faszinierten und faszinieren ihn damals wie heute. So war es eine logische Konsequenz, daß er die schwierigen Zeiten Anfang der neunziger Jahre getreu dem Motto „Lebbe geht weider“ nutzte, um gemeinsam mit drei Kollegen seine eigene Firma zu gründen. Allen vier Gründern war klar, daß man sich im Bereich der Meß- und Prüftechnik für Reifen, Felgen und Räder bewegen will und wird. Bewegt waren auch die Gründerzeiten, und so beschloß man schließlich im Jahre 2007, nach Bremen umzuziehen und dort die Firma inmess neu zu gründen. Hierbei wurde von vornherein der gleiche hohe Anspruch an die Maschinen und die Kundenzufriedenheit gestellt, der die Firma inmess noch heute auszeichnet und auch zukünftig weiter auszeichnen wird.

Mit der Neugründung zog auch Erwin Neumann nach Bremen. Er hat hier eine neue Heimat gefunden - ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren. Auch heute noch verfolgt Erwin das Auf und Ab seiner Eintracht Frankfurt weiter intensiv. Gleichzeitig kann er sich über das Aufblühen der inmess freuen.

Im Jahr 2012 erfolgte die Übernahme der inmess GmbH durch die Firma MKon. Der neue Eigentümer Sven Herzog bestellte Herrn Jakob M. Hess zum Geschäftsführer. Die Aufgabe von Herrn Hess ist es das Unternehmen weiter am Markt zu etablieren und neu auszurichten. Hierbei wird er von Herrn Neumann mit seinem technischen Know-how bestens unterstützt. Um das immense Wissen rund um die Meß-und Prüftechnik sowie den globalen Markt im Unternehmen halten zu können, wurden bereits in 2013 weitere Mitarbeiter eingestellt. Diese wurden von Erwin Neumann intensiv in allen Themen der Meß-und Prüftechnik rund um die Themen Reifen, Felge und Rad geschult. Im Rahmen der Weitergabe seines Wissens wurden auch alle Produkte noch einmal modernisiert und optimiert. Somit kann inmess heute seinen zahlreichen Kunden rund um den Globus Maschinen anbieten, die nicht nur deren hohen Ansprüchen genügen, sondern diese mit definieren.

Gleichzeitig nutzte Erwin Neumann seine Erfahrungen aus der Räderindustrie, um Herrn Dr. Volker Kebbel beim Aufbau des für die inmess wichtigen Bereiches der optischen Meßtechnik zu unterstützen. Mit diesem neuen Bereich kann inmess nicht nur zahlreiche weitere Problemlösungen innerhalb der Räderindustrie anbieten, sondern auch maßgeschneiderte Lösungen für andere Zulieferer sowie Hersteller innerhalb der Automobilindustrie.

Nicht zuletzt durch die in den vergangenen drei Jahren angestoßenen Maßnahmen weiß Erwin Neumann, daß er ein bestelltes Feld hinterläßt: inmess ist für die Herausforderun-gen der kommenden Jahre gut gewappnet und für weitere Expansionen aufgestellt.

Denn zum 01.03.2015 ist es tatsächlich so weit: Erwin Neumann geht in den verdienten Ruhestand. Oder - um genau zu sein: Unruhestand. Denn ein Leben ohne Meß-und Prüftechnik ist für Erwin nicht vorstellbar. Daher wird er inmess als technischer Berater erhalten bleiben.

Getreu dem Motto: „Lebbe geht weider“.